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Artikel "Basketball"

Neben Fußball ist Basketball wohl die beliebteste Ballsportart auf der Welt - vor allem in Amerika. Entwickelt wurde es 1891 von dem kanadischen Pädagogen James Naismith. Was anfangs als Alternative zu American Football gedacht war, breitete sich schon bald in ganz Amerika aus. 1949 wurde die "NBA", die National Basketball Association gegründet, von da an war Basketball offizieller Sport in Amerika. Den internationalen Durchbruch feierte es 1930, als der Ballsport zur olympischen Disziplin ernannt wurde. Heute ist Basketball auf der ganzen Welt verbreitet, neben der NBA gibt es vor allem auch in Europa viele Topligen. Wer sich näher mit dem Thema Wetten und Quotenerstellung beschäftigen möchte, der findet hier einen guten Beitrag zum Thema Quoten und Gewinnspannen. In Deutschland gilt Basketball seit 1966 mit der Gründung der Basketball-Bundesliga als Profisport. Die größten internationalen Wettkämpfe sind die olympischen Spiele und die Basketball-Weltmeisterschaft, die seit 1950 regelmäßig stattfindet. Der amtierende Weltmeister ist Japan, 2006 konnte sich die Mannschaft mit einem Endergebnis von 79:47 gegen Griechenland durchsetzen. Wenn Sie an Sportwetten interessiert sind erfahren Sie hier alles über Betandwin Bonus Erfahrungen.

Das Ziel des Spieles ist einfach: Die Mannschaften versuchen den rund 600 Gramm schweren Ball in den gegnerischen Korb zu werfen. Jede Mannschaft besteht aus fünf Spielern, das sind in der Regel ein "Center", zwei "Forwards" und zwei "Guards". Der meistens große und massige "Center"-Spieler hat in der Offensive die Aufgabe, sogenannte "Rebounds", also Abpraller vom Brett, zu punkten, in der Defensive soll er aufgrund seiner Masse andere Spieler wegdrücken. Die "Forwards" sind Angriffsspieler, die möglichst viele Körbe für die Mannschaft erzielen sollen. Die "Guards", also die Aufbauspieler werden meist in zwei Positionen unterteilt: Der "Shooting Guard" ist für Distanzwürfe zuständig und der "Point Guard" soll als Spielmacher die Aktionen seiner Mannschaft koordinieren. Natürlich sind aber auch andere Startaufstellungen möglich, zum Beispiel mit zwei "Center"-Spielern. Jede Mannschaft verfügt außerdem über bis zu sieben Auswechselspieler.

Mit einem Spielfeld von 28 mal 15 Metern sind die Entfernungen zu den Körben nicht groß, weswegen Basketball im Gegensatz zu Fußball ein relativ schnelles Spiel ist.
Für jeden erfolgreichen Wurf auf den gegnerische Korb erhält die Mannschaft zwei Punkte, für einen hinter der "Drei-Punkte-Linie" (Entfernung zum Korb 6,25m bis 7,24m) gibt es, wie der Name schon sagt, drei Punkte.

Beim Basketball gibt es eine Vielzahl von möglichen Regelüberschreitungen, von Fouls über Zeitübertretungen bis hin zu Schrittfehlern. Ein Verteidiger begeht ein Foul, wenn er den angreifenden Spieler zum Beispiel durch Halten oder Blockieren behindert. Ein angreifender Spieler begeht ein Foul, wenn er den Verteidiger umrennt oder zu sehr mit dem Ellenbogen behindert.
Ein Foul führt zu 2 bis 3 Freiwürfen für die gegnerische Mannschaft, jeder Treffer zählt dabei einen Punkt.
Besonders schwere Fouls, wie Beleidigung, Meckern oder grobe Unsportlichkeit, können zur Disqualifikation des Spielers oder sogar der ganzen Mannschaft führen.

Zeitübertretungen sind andere, nicht so schwerwiegende Reglüberschreitungen. Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten:
Nach der "Shotclock" darf in den Profiligen jeder Angriff maximal 24 Sekunden dauern. Hält eine Mannschaft den Ball länger in den den eigenen Reihen ohne dabei wenigstens den Ring des gegnerischen Korbes zu treffen, gilt das als Zeitüberschreitung.
Nach der "Acht-Sekunden-Regel" muss eine Mannschaft den Ball innerhalb von acht Sekunden in das gegnerische Feld bringen, Rückpässe in das eigene Feld sind danach nicht mehr erlaubt.
Die Spieler dürfen sich auch nicht länger als drei Sekunden ununterbrochen in der gegnerischen Freiwurfzone befinden.
Weiterhin darf ein Spieler den Ball maximal fünf Sekunden festhalten, bevor er den Einwurf macht.
Wenn eine Mannschaft eine dieser Regeln verletzt, erhält das gegnerische Team den Ball durch Einwurf von der Seitenlinie.

Ein Basketballspiel besteht in der Regel aus vier Vierteln zu jeweils zehn Minuten, also insgesamt 40 Minuten. Steht es am Ende des letzten Viertels unentschieden, gibt es nochmals eine Verlängerung von fünf Minuten.

Die bekannteste Variante von Basketball ist "Streetball", das vor allem als Freizeitsport sehr beliebt ist. Hier spielen meistens drei gegen drei Spieler auf nur einen Korb.

Trotz immer größerer internationaler Beliebtheit gilt heute nach wie vor die NBA als Liga der Topspieler. Die NBA ist in die Western Conference und die Eastern Conference unterteilt, jährlich werden anhand der Tabelle die Play-Offs ermittelt, in denen die besten acht Mannschaften jeder Conference per KO-System gegeneinander antreten. Die beiden Ost- und Westmeister spielen dann um die Larry O'Brian Championship Trophy.

Seit der Gründung der NBA gab es viele große Basketballstars. Der erste Superstar war der Center-Spieler George Mikan, der mit seinem Team Minneapolis Lakers von 1948 bis 1954 fünf Meistertitel gewann. Er galt als "unstoppable", kein Spieler konnte ihn aufhalten, wenn er einmal auf dem Weg zum gegnerischem Korb war. Er gilt heute als der beste Basketballspieler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Überlegenheit zeigt sich daran, dass allein seinetwegen die Basketball-Regeln geändert wurden, um die Center-Spieler zu mehr Bewegung zu zwingen.

Die 1960er gelten als "Celtics-Dynastie". Bis 1969 gewannen die Bosten Celtics 8 Meisterschaften hintereinander. Star der Mannschaft war der 2,07m große Afro-Amerikaner Bill Russel. Nach seiner aktiven Karriere wurde er Trainer der Celtics und damit der erste afro-amerikanische Trainer überhaupt. Er konnte allerdings nicht mehr an seine Erfolge als Spieler anknüpfen.

Bis 1980 herrschte dann eine regelrechte Flaute in der NBA. Es gab keine wirklich guten Spieler mehr, das Interesse der Zuschauer ließ nach, es wurde sogar eine Konkurrenzliga, die ABA gegründet. Das änderte sich alles mit Magic Johnson und Larry Bird. Magic Johnson gewann mit den LA Lakers fünf Meisterschaften, Bird mit den Celtics drei. Dreimal standen sich die beiden Stars in einem Meisterschaftsfinale gegenüber. 1991 trat Johnson dann nach einer HIV-Positiv-Diagnose zurück, ein Jahr später Larry Bird.

Und damit begann die Ära des wohl weltbekanntesten Basketballspielers aller Zeiten: Michael Jordan betrat die Bühne. Er machte Basketball nicht nur in Amerika sondern in der ganzen Welt populär wie nie zuvor. Von 1991 bis 1998 gewann er mit den Chicago Bulls sechs Meisterschaften. Aber nicht damit, sondern mit seiner außergewöhnlichen Spielweise und den Auftritten in Film und Fernsehen faszinierte er die Massen.

Jordan trat am 13. Januar 1999 zurück - und stürzte die NBA damit in eine weitere Krise. Die Popularität von Basketball sank schlagartig, die Spieler verlangten zuviel Geld, wegen der wenigen Zuschauer war kein Geld mehr da. Die Profis verweigerten das Spiel und so musste die Saison 1998/1999 von 82 auf 50 Spiele gekürzt werden.

Seit der Saison 1999/2000 ging es dann wieder bergauf mit dem Profisport. Shaquille O'Neal und Kobe Bryant waren die neuen Stars, sie gewannen mit den Lakers bis 2002 drei Meisterschaften in Folge. Seit dieser Zeit kamen auch immer mehr internationale Spieler in die Profi-Liga der USA. Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks ist heute der erfolgreichste deutsche Basketballspieler. 2007 gilt er als wertvollster Spieler der NBA, und damit auch als bester europäischer Spieler.

Die NBA, die ursprünglich aus elf Teams bestand, umfasst heute 30. Trotz vieler Krisen ist sie und Basketball heute populärer denn je.